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Webentwicklung im Jahr 2024 – die Erstellung und Wartung von Websites und Web-Apps basiert weiterhin auf Programmiersprachen wie HTML, CSS und JavaScript. Die Aussichten für das Jahr 2024 liegen auf KI – Informieren Sie sich jetzt! News, Infos und Trends zur Entwicklung von neuen und langfristigen Webanwendungen im Jahr 2023.

Der Stand von E-Commerce im Jahr 2024 nach wissenschaftlichen Studien ausgewertet
Der Stand von E-Commerce im Jahr ©

E-Commerce 2024

E-Commerce, auch als elektronischer Handel bekannt, bezieht sich auf den absatzseitigen Transaktionsprozess des Handels mit Waren und Dienstleistungen über das Internet. Der wesentliche Unterschied zu anderen Vertriebsformen besteht darin, dass der Abschluss des Kaufvertrages elektronisch (online) erfolgt. E-Commerce kann physische oder digitale Güter umfassen und ist eine Ausprägung des Distanzhandels, bei dem es zu keinem physischen Zusammentreffen zwischen Käufer und Verkäufer kommt.

Einordnung und Definition von E-Commerce im Jahr 2023

E-Commerce hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. In dieser Einleitung werden wir die wichtigsten Eckpunkte von E-Commerce unter Betrachtung verschiedener Aspekte wie Marketing, Shopsysteme, Geschäftsmodelle, Betriebstypen, Marktplätze, Marktstrategien, Webshops und Zahlungssysteme zusammenfassen.

Digitales Marketing spielt eine entscheidende Rolle im E-Commerce und umfasst Kanäle wie SEO, E-Mail-Marketing und Social Media. Shopsysteme bieten Unternehmen eine Plattform, um ihre Produkte oder Dienstleistungen online anzubieten, während Geschäftsmodelle wie B2B, B2C und C2C definieren, wie Unternehmen interagieren und Einnahmen generieren. Im E-Commerce gibt es unterschiedliche Betriebstypen wie reine Online-Shops oder Omni-Channel-Betriebe.

Handel Einzelhandel Großhandel Stationärer Handel E-Commerce Marktplatzhandel Ambulanter Handel Filiale & Onlineshop Onlineshop Marktplatz

Marktplätze sind Online-Plattformen, die es mehreren Händlern ermöglichen, ihre Produkte auf einer gemeinsamen Plattform anzubieten. 

Marktstrategien sind entscheidend, um sich von der Konkurrenz abzuheben und langfristigen Erfolg zu sichern. 

Webshops sind die eigentlichen Online-Geschäfte, und Zahlungssysteme sind für die Abwicklung von Transaktionen verantwortlich.

In den folgenden Abschnitten werden wir jeden dieser Eckpunkte im Detail untersuchen, um ein umfassendes Bild von E-Commerce im Jahr 2023 zu kreieren und aufzuzeigen, wie Unternehmen ihr Online-Geschäft effektiv gestalten und optimieren können.

E-Commerce Marketing auf Webshops und Marktplätzen

Marketing ist im E-Commerce entscheidend, um potenzielle Kunden auf Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Um erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen innovative Strategien entwickeln.

Wichtige Maßnahmen sind:

  1. Suchmaschinenoptimierung (SEO): Verbesserung von Seitengeschwindigkeit, Content-Qualität, Meta-Tags und URLs .
  2. Content-Marketing: Erstellung von nützlichen und unterhaltsamen Inhalten wie Blog-Posts, Videos, Podcasts, E-Books und Infografiken.
  3. Social Media: Authentische und interaktive Inhalte, Influencer-Marketing und Social-Commerce-Funktionen.
  4. E-Mail-Marketing: Personalisierte und segmentierte E-Mail-Kampagnen, automatisierte Workflows.
  5. Marktplätze: Optimierung von Produktlisten, ansprechende Fotos und Beschreibungen, Sponsored Products, Display-Werbung und Nutzung von Bewertungen.
  6. Datenanalyse und Künstliche Intelligenz (KI): Optimierung von Marketingkampagnen, Verständnis des Kundenverhaltens und Entwicklung personalisierter Angebote.
  7. Mobiles Marketing: Mobile Optimierung, mobile Zahlungsmethoden, Apps, Geolokalisierung und standortbasiertes Marketing.

Erfolgreiches E-Commerce-Marketing setzt auf personalisierte, datengetriebene und mobile Strategien. Die Integration von SEO, Content-Marketing, Social Media, E-Mail-Marketing und Marktplatz-Marketing ist entscheidend.

Unternehmen sollten ihre Marketingansätze kontinuierlich überprüfen und anpassen, um den Kundenbedürfnissen gerecht zu werden.

Shopsysteme im E-Commerce

Die Wahl des richtigen Shopsystems ist entscheidend für den Erfolg eines E-Commerce-Geschäfts. In diesem Beitrag stellen wir einige der besten und am häufigsten verwendeten Shopsysteme vor und gehen kurz auf die Besonderheiten jedes einzelnen Systems ein.

Teste welches Shopsystem zu dir passt

1. Shopify (https://www.shopify.com/): Shopify ist eines der beliebtesten und benutzerfreundlichsten Shopsysteme auf dem Markt. Es bietet eine Vielzahl von Vorlagen, Anpassungsmöglichkeiten und Integrationen mit anderen Plattformen wie Amazon, eBay und Facebook. Shopify eignet sich sowohl für kleine als auch für große Unternehmen und ist bekannt für seinen hervorragenden Kundensupport

2. WooCommerce (https://woocommerce.com/): WooCommerce ist eine kostenlose, Open-Source-WordPress-Erweiterung, die es Ihnen ermöglicht, einen voll funktionsfähigen Online-Shop auf Ihrer WordPress-Website zu betreiben. WooCommerce ist besonders für kleine und mittlere Unternehmen geeignet, die bereits eine WordPress-Website haben oder planen, eine zu erstellen. Es bietet eine große Auswahl an Erweiterungen und Plugins für zusätzliche Funktionen und Anpassungen.

3. Magento (https://magento.com/): Magento ist eine leistungsstarke und flexible Open-Source-E-Commerce-Plattform, die sich besonders für große Unternehmen und komplexe Online-Shops eignet. Magento bietet eine große Auswahl an Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten, erfordert jedoch ein gewisses Maß an technischem Know-how für die Einrichtung und Verwaltung.

4. BigCommerce (https://www.bigcommerce.com/): BigCommerce ist eine Cloud-basierte E-Commerce-Plattform, die sich an Unternehmen aller Größen richtet. Sie bietet eine Vielzahl von Funktionen, Vorlagen und Integrationen mit Drittanbieter-Tools. BigCommerce ist bekannt für seine Skalierbarkeit und ermöglicht es Unternehmen, mit der Plattform zu wachsen, ohne sich um technische Einschränkungen sorgen zu müssen.

5. Wix eCommerce (https://www.wix.com/ecommerce/website): Wix eCommerce ist Teil der Wix-Website-Builder-Plattform und ermöglicht es Benutzern, schnell und einfach einen Online-Shop zu erstellen. Wix eCommerce ist besonders für kleine Unternehmen und Einzelhändler geeignet, die eine einfache und kostengünstige Lösung suchen. Es bietet eine begrenzte Auswahl an Funktionen und Integrationen im Vergleich zu einigen der anderen genannten Shopsysteme.

Jedes dieser Shopsysteme hat seine eigenen Stärken und Schwächen. Die Wahl des besten Shopsystems hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe Ihres Unternehmens, Ihrem technischen Know-how, Ihrem Budget und Ihren spezifischen Anforderungen.
 

Es ist ratsam, die verschiedenen Optionen zu recherchieren und auszuprobieren, bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen. Indem Sie die Bedürfnisse Ihres Unternehmens sorgfältig abwägen und die verschiedenen Shopsysteme miteinander vergleichen, können Sie eine fundierte Entscheidung treffen und eine Plattform wählen, die Ihnen hilft, Ihr E-Commerce-Geschäft erfolgreich aufzubauen und zu betreiben.

Wenn Sie mehr über die besten Shopsysteme für Deinen Webshop im Jahr 2023 erfahren möchtest, haben wir hier einen ausführlichen Beitrag dazu.

Geschäftsmodelle

Im Bereich E-Commerce gibt es eine Vielzahl von Geschäftsmodellen, die Unternehmen und Einzelpersonen nutzen, um Produkte und Dienstleistungen online zu verkaufen. In diesem Abschnitt geben wir Ihnen einen Überblick über einige der gängigsten Geschäftsmodelle im E-Commerce und erläutern, wie sie funktionieren.

B2C-Geschäftsmodelle verkaufen direkt an Endverbraucher. Hier sind einige Beispiele:

  1. Einzelhandel: Umfasst physische und Online-Shops, die eine Vielzahl von Produkten anbieten. Beispiel: Walmart.

  2. E-Commerce: Online-Verkauf von Waren und Dienstleistungen. Beispiel: Amazon.

  3. Fast Food: Restaurants, die schnelle, preiswerte Mahlzeiten anbieten. Beispiele: McDonald’s und Burger King.

  4. Reisebranche: Hilft Verbrauchern bei der Planung und Buchung von Reisen. Beispiele: Expedia und Booking.com.

  5. Abonnementdienste: Bieten regelmäßige Produkte oder Dienstleistungen gegen eine Gebühr. Beispiele: Netflixund Birchbox.

  6. Finanzdienstleistungen: Bieten Kredite, Konten und Anlageprodukte. Beispiele: Bank of America und Wells Fargo.

Zusammenfassend bieten B2C-Modelle eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen, die direkt an Verbraucher verkauft werden.

B2B-Geschäftsmodelle verkaufen Produkte oder Dienstleistungen an andere Unternehmen. Hier sind einige Beispiele:

  1. Großhandel: Verkauf in großen Mengen an Geschäftskunden. Beispiele: Metro und Costco.

  2. Hersteller: Produzieren Güter für andere Unternehmen. Beispiele: Volkswagen und Toyota.

  3. Software-as-a-Service (SaaS): Bieten cloudbasierte Softwarelösungen für Unternehmen. Beispiele: Salesforce und Microsoft Office 365.

  4. Beratung: Bieten Expertise und Dienstleistungen in verschiedenen Branchen. Beispiele: McKinsey & Company und Boston Consulting Group.

  5. Outsourcing: Ermöglichen die Auslagerung bestimmter Geschäftsprozesse. Beispiele: Concentrix und IBM.

  6. B2B-Marktplätze: Online-Plattformen, die den Handel zwischen Unternehmen erleichtern. Beispiele: Alibaba und ThomasNet.

Zusammenfassend bieten B2B-Modelle eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen, die Unternehmen zur Verfügung gestellt werden, um ihren Betrieb zu optimieren und ihre Ziele zu erreichen.

C2C-Geschäftsmodelle ermöglichen den direkten Handel zwischen Privatpersonen. Hier sind einige Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum:

  1. Online-Marktplätze: Erlauben den Verkauf oder Tausch von Artikeln. Beispiele: eBay Kleinanzeigen und willhaben.

  2. Second-Hand-Plattformen: Fokus auf gebrauchte Kleidung und Artikel für Kinder. Beispiele: Vinted (ehemals Kleiderkreisel) und Mamikreisel.

  3. Mitfahrgelegenheiten: Teilen von Autoplätzen und Reisekosten. Beispiel: BlaBlaCar.

  4. Tauschbörsen: Austausch von Waren und Dienstleistungen ohne Geld. Beispiele: Tauschticket und Fairmondo.

  5. Nachbarschaftshilfe-Plattformen: Fördern Zusammenarbeit und Unterstützung in lokalen Gemeinschaften. Beispiel: nebenan.de.

  6. Home-Sharing: Bietet alternative Unterkünfte für Reisende. Beispiel: Airbnb.

Diese C2C-Modelle bieten vielfältige Möglichkeiten für den Austausch und das Teilen von Waren und Dienstleistungen im deutschsprachigen Raum.

C2B-Geschäftsmodelle ermöglichen Privatpersonen, Produkte oder Dienstleistungen an Unternehmen zu verkaufen oder anzubieten. Hier sind einige Beispiele:

  1. Crowdsourcing: Sammeln von Ideen, Lösungen oder Informationen von Personen. Beispiele: 99designs für Grafikdesign und Wazoku Crowd für wissenschaftliche und technische Herausforderungen.

  2. Online-Umfragen: Teilen von Meinungen und Erfahrungen mit Produkten und Dienstleistungen. Beispiele: SurveyMonkey und Google Forms.

  3. Affiliate-Marketing: Verdienen von Geld durch Bewerbung von Produkten oder Dienstleistungen. Beispiele: Amazon Associates und Awin.

  4. Verkauf von selbst erstellten Inhalten: Verkauf von E-Books, Fotos, Videos oder Musik. Beispiele: Amazon Kindle Direct Publishing, Shutterstock und Bandcamp.

  5. Freelancing: Anbieten von Fähigkeiten und Dienstleistungen direkt an Unternehmen. Beispiele: Upwork und Fiverr.

Zusammenfassend bieten C2B-Modelle eine Vielzahl von Möglichkeiten für Privatpersonen, ihre Fähigkeiten, Expertise oder selbst erstellten Inhalte direkt an Unternehmen zu verkaufen oder anzubieten.

Betriebstypen im E-Commerce

Im E-Commerce existieren verschiedene Betriebstypen, die Online-Unternehmern vielfältige Möglichkeiten bieten. Die Wahl hängt von individuellen Zielen, Ressourcen und der Art der Produkte oder Dienstleistungen ab.

  1. Online-Einzelhändler: Digitale Ladengeschäfte, die direkt an Endkunden verkaufen.

  2. Hersteller-Direktvertrieb: Unternehmen verkaufen ihre Produkte ohne Zwischenhändler.

  3. Marktplätze: Plattformen, die Kunden eine große Auswahl bieten und den Verkauf für Anbieter erleichtern.

  4. Dropshipping: Verkauf ohne Lagerhaltung, Produkte werden von Drittanbietern geliefert und versandt.

  5. White-Label-Produkte: Von Drittanbietern hergestellte Produkte, die unter eigener Marke verkauft werden.

  6. Affiliate-Marketing: Bewerbung von Produkten anderer Unternehmen für Provisionen.

  7. Auktionsplattformen: Ermöglichen Gebote für Produkte und möglicherweise höhere Preise.

  8. Mitgliedschafts- oder Abonnement-Modelle: Regelmäßiger Zugang zu Produkten oder Dienstleistungen für wiederkehrende Zahlungen.

Unternehmer sollten den passenden Betriebstyp sorgfältig auswählen, um ein erfolgreiches E-Commerce-Geschäft aufzubauen.

Marktplätze im E-Commerce

Plattfom

Nettoumsatz (in Mio.)

Anteil am Gesamtumsatz (%)

Amazon

1200

12,5

Zalando

370

3,85

Mediamarkt

240

2,5

Shopapotheke

150

1,56

Universal

140

1,46

Apple

130

1,35

Otto

130

1,25

XXXLutz

110

1,15

Ikea

100

1,04

*Der Umsatz wurde jeweils gerundet und ist nicht exakt, das Gesamtvolumen ist das gesamte österreichische Onlinehandel-Volumen in Höhe von 9.6 Milliarden Euro. Die genauen Werte kannst du dir hier ansehen: Umsatzstärkste Online-Shops in Österreich im Jahr 2021.

Was ist ein Marktplatz im E-Commerce?

Ein Marktplatz im Kontext des E-Commerce ist eine virtuelle Plattform, die die Infrastruktur für Transaktionen zwischen verschiedenen Marktpartnern bereitstellt. Im Gegensatz zu physischen Marktplätzen ist kein persönliches Zusammentreffen von Anbieter und Nachfrager erforderlich. Der Marktplatzbetreiber koordiniert die Transaktionsbeziehungen in quantitativer und qualitativer Hinsicht.

Typen von Marktplätzen

  • Geschlossene und offene Marktplätze: Geschlossene Systeme erfordern eine Registrierung und Authentifizierung der Teilnehmer, während offene Systeme für jedermann zugänglich sind, solange der vom Marktplatzbetreiber vorgegebene Verhaltenskodex eingehalten wird.

  • Horizontale und vertikale Marktplätze: Horizontale Marktplätze bieten ein branchenübergreifendes Produktportfolio an, während vertikale Marktplätze sich auf eine spezielle Branche oder Industrie konzentrieren.

  • Buy-Side und Sell-Side: Marktplätze können entweder auf die Beschaffung (Buy-Side) oder den Absatz (Sell-Side) von Produkten und Dienstleistungen ausgerichtet sein.

  • Geografische Ausrichtung: Marktplätze können lokal, national, international oder global ausgerichtet sein.

Betreibermodelle

  • Neutraler Intermediär: Der Betreiber tritt nicht als Anbieter oder Nachfrager auf und vertritt die Interessen beider Seiten unparteiisch.

  • Anbieter oder Nachfrager: Der Betreiber kann auch als Anbieter oder Nachfrager auf dem Marktplatz auftreten, was zu Interessenkonflikten führen kann.

Netzwerkeffekte

Netzwerkeffekte können die Nutzerzahlen einer Plattform exponentiell steigern, da sich das wachsende Angebot und die steigende Nutzerzahl wechselseitig verstärken.

Mit dieser Übersicht bieten wir Ihnen ein tiefgehendes Verständnis der verschiedenen Aspekte eines Marktplatzes im E-Commerce, das für die erfolgreiche Umsetzung Ihrer digitalen Strategien unerlässlich ist.

Die Zukunft der Marktplätze im E-Commerce

Die Zukunft der Marktplätze im E-Commerce ist ein vielschichtiges Feld, das von diversen Faktoren beeinflusst wird. Insbesondere lokale Onlinemarktplätze haben sich als effektive Instrumente im modernen Einzelhandel etabliert. Sie bieten nicht nur eine Plattform für kleinbetriebliche Fachhändler, sondern tragen auch dazu bei, die Besucherfrequenz in Innenstädten zu erhöhen. Eine Studie zu lokalen Marktplätzen bestätigt die Relevanz dieser Entwicklung, ebenso wie eine Untersuchung, die die Vorteile für den ländlichen Raum hervorhebt.

Warenwirtschaft als Schlüsselkomponente

Ein entscheidender Aspekt für den Erfolg lokaler Marktplätze ist die effiziente Integration der Warenwirtschaft. Diese Systeme sind nicht nur für die Darstellung aktueller Warenbestände unerlässlich, sondern bilden auch die Grundlage für moderne Dienste wie Click & Collect und Click & Reserve. Ein Vergleich von Warenwirtschaftssystemen zeigt die Vielfalt der Möglichkeiten auf. Die Vorteile von Click & Collect für den stationären Handel sind ebenfalls gut dokumentiert und unterstreichen die Bedeutung einer gut integrierten Warenwirtschaft.

Payment-Lösungen und Technologische Trends

Die Payment-Lösungen der Zukunft sind ein weiterer Faktor, der nicht außer Acht gelassen werden sollte. Sie sind in ständiger Entwicklung und passen sich den Bedürfnissen der Konsumenten an. Darüber hinaus werden technologische Entwicklungen und Veränderungen im Konsumentenverhalten die Landschaft der E-Commerce-Marktplätze weiter prägen.

Marktstrategien im E-Commerce

Die Marktpositionierung ist weit mehr als nur ein Schlagwort; sie ist das Rückgrat einer erfolgreichen E-Commerce-Strategie. Sie beeinflusst nicht nur die Wahrnehmung Ihrer Marke, sondern legt auch den Grundstein für Ihre gesamte Markenidentität, einschließlich Ihrer Essenz, Werte und Persönlichkeit. Wie Simicart hervorhebt, ermöglicht eine erfolgreiche Marktpositionierung, sich von der Konkurrenz abzuheben und eine unübertreffliche Position im Markt einzunehmen.

Das Zusammenspiel von Sortiments- und Preisstrategie

Ein effektives Sortiment ist nicht nur eine Liste von Produkten, sondern eine sorgfältig geplante Strategie, die den Umsatz steigern kann. Locad betont, dass eine durchdachte Sortimentsplanung Unternehmen dabei hilft, schwache oder langsam bewegliche Produkte zu identifizieren. Gleichzeitig ist die Preispolitik ein entscheidender Faktor, der sowohl die Mengen- als auch die Wertkomponente des Umsatzes beeinflusst.

Timing der Markterschließung: Ein Balanceakt

Das Timing der Markterschließung ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg im E-Commerce. Ob als Pionier (First Mover) oder als Folger (Second/Early Mover oder Late Mover), die Wahl des richtigen Zeitpunkts für den Markteintritt kann den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen. Ein Artikel von FasterCapital betont, dass das Timing insbesondere in den frühen Phasen eines Startups entscheidend ist. Zu früh zu investieren kann riskant sein, da das Unternehmen möglicherweise noch keine klare Vision oder die notwendigen Ressourcen hat. Zu spät zu investieren könnte bedeuten, dass man eine große Marktchance verpasst.

Skalierung und Wachstum: Der Schlüssel zum langfristigen Erfolg

Für die langfristige Lebensfähigkeit eines E-Commerce-Geschäfts sind Skalierung und Wachstum unerlässlich. Strategien können nach Ansoff in vier Produkt-Markt-Kombinationen differenziert werden: Marktdurchdringung, Marktentwicklung, Produktentwicklung und Diversifikation. Ein Artikel von ShipHero betont, dass der E-Commerce-Markt von 1,3 Billionen Dollar im Jahr 2014 auf 4,5 Billionen Dollar im Jahr 2021 wachsen wird. Dies unterstreicht die immense Bedeutung von Skalierungsstrategien für den langfristigen Erfolg.

Flexibilität und Anpassung: Unverzichtbar in einer dynamischen Landschaft

In der rasanten Welt des E-Commerce sind Flexibilität und Anpassungsfähigkeit keine Optionen, sondern eine Notwendigkeit. Ein Blogbeitrag von Engaging Partners hebt hervor, dass 47% der Verbraucher erwarten, dass eine Webseite in 2 Sekunden oder weniger lädt. Zudem verlassen 40% eine Webseite, die mehr als 3 Sekunden zum Laden benötigt. Darüber hinaus wünschen sich 77% der Online-Shopper die Möglichkeit, ihre Einkaufserfahrung anzupassen. Diese Zahlen verdeutlichen, wie entscheidend Flexibilität und Schnelligkeit für den Erfolg im E-Commerce sind.

Webshop im Jahr 2023

Webshops sind zentrale Plattformen im E-Commerce, die den Handel von Produkten und Dienstleistungen über das Internet ermöglichen. Um einen erfolgreichen Webshop zu betreiben, sollten Unternehmen folgende Schlüsselfaktoren berücksichtigen:

  1. Benutzerfreundliches Design: Einfache Navigation, klare Produktbeschreibungen und ein einfacher Kaufprozess sind entscheidend.
  2. Sichere Zahlungsmethoden: Bieten Sie verschiedene Zahlungsoptionen an und stellen Sie sicher, dass Transaktionen über verschlüsselte Verbindungen abgewickelt werden.
  3. Schnelle und zuverlässige Lieferung: Implementieren Sie effiziente Logistik- und Versandprozesse und bieten Sie verschiedene Versandoptionen an.
  4. Kundenservice und Support: Seien Sie leicht erreichbar und reagieren Sie schnell und effizient auf Kundenanfragen oder Probleme.
  5. Marketing und Promotion: Führen Sie gezielte Marketingmaßnahmen durch, wie SEO, Social Media Marketing, E-Mail-Marketing und gegebenenfalls bezahlte Online-Werbung.
  6. Analyse und Optimierung: Nutzen Sie Web-Analyse-Tools, um wichtige Metriken zu überwachen und Ihren Online-Shop entsprechend anzupassen.

Ein erfolgreicher Webshop im E-Commerce erfordert die Berücksichtigung dieser Faktoren, um ein optimales Kundenerlebnis zu gewährleisten und langfristigen Erfolg zu erzielen.

So kommst du zum richtigen Webshop →

Zahlungssysteme im E-Commerce

In der heutigen digitalen Welt ist das Online-Shopping nicht mehr wegzudenken. Damit Kunden sicher und bequem im Internet einkaufen können, spielen Payment Service Provider (PSP) eine entscheidende Rolle. Sie ermöglichen die Abwicklung von Zahlungen im E-Commerce und gewährleisten dabei Sicherheit und Zuverlässigkeit. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen die wichtigsten PSP im deutschsprachigen Raum vor und verlinken direkt zu den Anbietern.

1. PayPal ist einer der bekanntesten und am weitesten verbreiteten PSP weltweit und hat auch im deutschsprachigen Raum eine große Bedeutung.

Es ermöglicht Kunden, einfach und sicher online zu bezahlen, indem sie ihre E-Mail-Adresse und ein Passwort eingeben. PayPal bietet zudem Käuferschutz und ermöglicht schnelle, internationale Transaktionen. Hier geht es zum Anbieter: PayPal

2. Klarna hat sich als PSP insbesondere durch den Kauf auf Rechnung einen Namen gemacht. Darüber hinaus bietet Klarna auch weitere Zahlungsmöglichkeiten wie Ratenkauf, Sofortüberweisung und Lastschrift an. Das schwedische Unternehmen legt großen Wert auf Kundensicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Hier geht es zum Anbieter: Klarna

3. Stripe Klarna hat sich als PSP insbesondere durch den Kauf auf Rechnung einen Namen gemacht. Darüber hinaus bietet Klarna auch weitere Zahlungsmöglichkeiten wie Ratenkauf, Sofortüberweisung und Lastschrift an. Das schwedische Unternehmen legt großen Wert auf Kundensicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Hier geht es zum Anbieter: Stripe

4. SOFORT (auch bekannt als Sofortüberweisung) ist ein PSP spezialisiert auf Direktüberweisungen im deutschsprachigen Raum. Kunden können mit ihren Online-Banking-Daten bezahlen, ohne sich bei einem Drittanbieter registrieren zu müssen. Hier geht es zum Anbieter: SOFORT

5. Skrill ist ein Online-Zahlungsdienst, der Geldtransaktionen im Internet ermöglicht. Im deutschsprachigen Raum wird Skrill im E-Commerce eingesetzt, um Händlern und Kunden eine bequeme Option für Online-Zahlungen zu bieten. Die Plattform unterstützt den E-Commerce durch sichere und effiziente Zahlungsabwicklung. Hier geht es zum Anbieter: Skrill

6. Adyen ist ein globaler Zahlungsdienstleister, der Online-Zahlungen für Händler und Kunden erleichtert. Im deutschsprachigen Raum ermöglicht Adyen sichere und effiziente Transaktionen im E-Commerce Im deutschsprachigen Raum ist dieser Zahlungsanbieter weniger stark vertreten.Hier geht es zum Anbieter: Adyen

E-Commerce-Unternehmen müssen DSGVO-Anforderungen erfüllen, indem sie personenbezogene Daten rechtmäßig erheben, verarbeiten und speichern, einschließlich der Einhaltung von Speicherfristen und Löschkonzepten.

Anleitung für die Einbindung auf deinem System finden →

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